Meditation

Meditation – auch, aber nicht nur für Kinder und Jungendliche

Junge Menschen klagen zunehmen über Kopfschmerzen, haben eine schlechte Körperhaltung (typischer Handynacken), sind häufig gestresst und unruhig, bis hin zur Hyperaktivität. Viele von ihnen können dem Druck der enormen Leistungsan-forderungen, die an sie gestellt werden, nicht standhalten und schon junge Menschen haben Depressionen!

In unserem Handy- und Computerzeitalter wird es für Kinder und Jugendliche außerdem immer schwieriger, anderen Menschen wirklich zu begegnen. Handy & Co. sorgen für eine zunehmende Digitalisierung des Gehirns – was dabei auf der Strecke bleibt sind Empathie, Einfühlungsvermögen und Mitgefühl mit anderen Menschen. Ein „Emoticon“ ist einfach etwas anderes als eine Umarmung und eine konstruktive Konfliktbewältigung im Gespräch ist etwas anderes als Mobbing in den sozialen Netzwerken…

Hier setzt Meditation an: durch regelmäßiges meditieren erhalten die jungen Menschen eine wachsende innere Stabilität und Ausgeglichenheit. So können die eigenen Ziele klarer formuliert und erreicht werden.

So, wie man jeden Tag unter die Dusche geht um den Körper zu reinigen, so reinigt Meditation unsere Gefühlswelt. Sie schafft den wichtigsten Ausgleich für ein überreiztes Nervensystem. Das Nervensystem kommt zur Ruhe und man kommt wieder näher zu sich selbst.

Aus diesem „bei sich sein“ entsteht eine Art Klarheit, aus der sich konkrete Ziele für das Leben und die Lebensgestaltung erheben. Diese werden mit Kraft und Motivation angegangen, weil der junge Mensch in sich selbst erlebt, wofür er das macht: nämlich nur für sich! So bringt diese Entschleunigung durch die Meditation genau den gegenteiligen Effekt: die Leistung steigert sich enorm, aber konstruktiv und vor allem ohne Druck und Stress. Glück, Freude und Ausgeglichenheit sind eine natürliche Folge.

So ganz nebenbei wirkt sich Meditation positiv auf das Gehirn aus, was zahlreiche wissenschaftliche Studien inzwischen bestätigen: Meditation sorgt für neue Verknüpfungen im Gehirn. Das bedeutet, der junge Mensch wird kreativer und erhält dadurch die Freiheit, ganz neue Wege gehen zu können.

Meditation unterstreicht das Potential, nicht das Defizit einer Person: durch gestärktes Potential hat ein Defizit auf Dauer einfach keine Chance! Das gilt übrigens nicht nur für Kinder und Jugendliche. Meditation ist in jedem Alter möglich und alles andere als langweilig.

Anleitung zur Meditation ist in Gruppen und Einzelterminen möglich.

 

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